Das Legen von Tarot Karten

Tarotkarten. Zunächst einmal ist Tarot Magie sehr alt und sollte auch nicht leichtfertig angewandt werden. Natürlich gibt es Tarot Karten an jeder Ecke und seien es nun Kelche, Schwerter usw. jeder denkt, er kenne sich mit dem Tarot legen aus. Wie es sich mit dem Horoskop verhällt, so verhällt es sich auch mit dem Legen von Tarotkarten. Machen Sie es nicht einfach mal zwischendurch, nehmen Sie sich dafür wirklich Zeit und sinieren Sie vorher ein wenig darüber nach, welche Antworten Sie aus der Session wirklich ziehen wollen. Außerdem lassen sie das Tarotkarten legen nicht jemand anderen machen. Am wirkungsvollsten ist es noch immer, wenn Sie selbst ihr Schicksal niederlegen. Erst dann kann sie die alte Kartenmagie vollends entfalten. Tarot Karten kostenlos legen können Sie selbst nämlich außerdem am besten, dafür bedarf es keiner zweiten Person. Befolgen Sie die anleitung zur Selbstweihe, machen Sie sich mit den Wegen der hexerischen Kunst vertraut und schon werden Sie viel bessere Ergebnisse mit jedem Legesytsem haben und Tarot deuten wird Ihnen leicht fallen.

Tarotdecks bestehen meist aus 78 Karten, einer Zahlenreihenfolge von 1 bis 12, welche zusammen eben 78 ergibt. 12 steht für Vollständigkeit und unter diesem Aspekt die 78 als das große Ganze. Es besteht aus großen und kleinen Arkana. Am bekanntesten sind das Crowley Tarot und das Rider Waite Tarot. Die 22 großen Arkana sind: Der Narr, der Magier, die Hohepriesterin, die große Mutter, der Vater, der Schamane, die Liebenden, der Wagen, der Überfluss, der Eremit, die Zeit, die Schaffenskraft, der Gehängte bzw. das Opfer, der Tod, die Quelle, der Dämon oder der Teufel, der Menhir bzw. der Turm, der Stern, der Mond, die Sonne, die Beute und schließlich die Welt bzw. das Universum. Die restlichen Karten sind kleine Arkana und sind dargestellt durch Schwerter (stehen für Denken und Intellekt), Kelche (Zeichen für Instinkt und Emotion), Stäbe (repräsentieren Wille und Kraft als auch die Natur) und Münzen (welche die Materie und das Praktische symbolisieren).

Legesysteme

Ich gehe hier nur auf das einfachste Legesystem ein, jenes mit 3 Karten nebeneinander, Es ist zwar recht simpel, kann aber schon, je nach Fragestellung über sehr vieles Auskunft geben. Lernen Sie einfach, gezielte Fragen zu stellen und die Karten richtig zu deuten, dann wird es Ihnen oft eine Hilfe sein.

Bei dieser Legevariante, welche wirklich einfach ist ziehen Sie verdeckt drei Karten und legen diese horizontal nebeneinander. Je nach Fragestellung unterscheidet sich auch die Bedeutung der Karte. Wir gehen im folgenden einfach mal von der Bezeichung 1, 2 und 3 aus, von links beginnend. Die erste Karte steht entweder für Vergangenheit, ihr eigenes Ich oder Aspekte die für eine Tat stehen. Dazu passend steht Nummer 2 für die Gegenwart, Ihren Partner oder Argumente gegen jene Tat. Letztlich steht Karte Drei für die Zukunft, Ihr Umgebung und Umwelt oder eben die Geschehnisse nach der Tat und was dann wirklich passiert. Ja nach Ihrer eigenen Fragestellung ändert sich also auch die Aussagekraft des Tarots. Das keltische Kreuz ist ebenfalls eine sehr bekannte Variante, aber gerade für Anfänger noch etwas schwer zu durchschauen. Halten Sie sich zunächst einmal an diese Variante. Haben Sie diese gemeistert, werde ich sie gerne weiter in den "Fuchsbau" führen. Vorsicht übrigens bei auf dem Kopf stehenden Karten. Viele neuartige Tarotsysteme ignorieren diese Bedeutung, aber wenn sie sich die einzelnen Karten anschauen, weist eine umgedrehte Karte auf das genaue Gegenteil hin. Glück wird sich also in Pech umschlagen usw. Das sollte nach alter Tradition immer bedacht werden, ansonsten wird es nie einen wahren Kern beinhalten. Geben Sie auch immer darauf acht, nach was sie fragen, Sie könnten enttäuscht werden.